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Rückenprobleme

- beim Reitpferd

Um die Entstehung und die Ursachen von Rückenproblemen sowie deren Behandlung und auch Vermeidung zu verstehen, muß man sich zunächst etwas mit der Anatomie des Pferderückens auseinandersetzen.
Vom Kopf bis zum Schweif wird der gesamte Rücken über die Wirbelsäule getragen und gestützt; zusätzlich sind an der Wirbelsäule noch die Beine gewissermaßen „aufgehängt“.Die Wirbelsäule wird stabilisiert durch die sie umgebende Muskulatur, unterstützt von einigen wichtigen Bändern.
Das wichtigste Band, das Ligamentum nuchae, setzt am Nacken an und spannt sich wie eine Sehne auf dem Bogen über den gesamten Rücken bis zum Schweif.

Des Weiteren wird die Wirbelsäule von der Muskulatur gestützt, wobei der wichtigste Muskel, der Musculus longissimus dorsi, in etwa den gleichen Verlauf hat wie das Ligamentum nuchae. Es gibt natürlich noch weitere, schräg dazu verlaufende Muskeln, die die Anbindung z.B. an die Rippen
herstellen. Wirklich entscheidend ist jedoch dieser große Muskelstrang, der vom Genick bis zum Schweif verläuft wie das oben beschriebene Band und zusammen mit diesem Band auch die Haupttragearbeit leistet.
Wenn wir uns nun mit diesem Wissen den Pferderücken vorstellen, in dessen Mitte der Reiter Platz nimmt, dann sehen wir, welche Haltearbeit die Rückenmuskulatur leisten muß, um nicht wie eine Hängematte durchzuhängen.

Aufbau der Muskulatur