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Sehnenschäden vorbeugen

Kann man Sehnenschäden vorbeugen?

Sehnenschäden treten in der Regel durch Überbelastung auf, manchmal liegt auch ein Unfall als Ursache zugrunde. Unfälle lassen sich meist nicht vorher beeinflussen, Überbelastung dagegen schon.
Tiefer Boden belastet Sehnen, Bänder und Gelenke des Pferdes besonders stark, deshalb sollte immer auf einen geeigneten Reitplatzboden geachtet werden!
Müde Pferde neigen eher zu Sehnenschäden durch Zerrung, weil sie leichter stolpern oder zum Beispiel nach dem Sprung nicht mehr so elastisch auffußen, d.h., ein müdes Pferd verletzt sich eher. Man sollte also sein Training entsprechend aufbauen und auch rechtzeitig ein Ende finden, vielleicht auch dann, wenn das Pferd noch nicht ganz so geht, wie man es sich vorstellt. Lieber am nächsten Tag mit einem frischen Pferd noch mal üben!
Sehnen müssen allmählich an Belastung gewöhnt werden. Der Reiter sollte sich Gedanken machen, was er mit seinem Pferd in welchem Zeitraum erreichen will und kann. Dann sollte er sein Training vernünftig aufbauen, von heute auf morgen geschehen keine Wunder!
Kalte Sehnen können schneller gezerrt werden, also ist ein Aufwärmen immer erforderlich! Kaltstarts sind Gift für die Sehnen!
Nach dem Training, insbesondere nach hartem Training sollte man die Durchblutung anregen, d.h. erst kalt abduschen, dann vielleicht mit einer entsprechenden Emulsion massieren. Wenn man ein Kühlgel einmassiert, sollte man danach keine Stallbandagen anlegen, denn der Kühleffekt wird durch Verdunstung hervorgerufen und diese wird durch die Bandagen blockiert.
Einen Tag Erholung nach hartem Training, an dem das Pferd im Schritt spazierengeritten wird, hilft nicht nur den Sehnen, auch die Psyche des Pferdes wird positiv beeinflußt, die Muskulatur kann sich regenerieren und die Stoffwechseldepots füllen sich wieder auf.

Sehnenruptur