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Sehnenscheidenentzündung

oder Tendovaginitis

Durch Quetschung oder Zerrung der Sehnenscheide kommt es zu Blutungen in den Hohlraum, in welchem die Sehne entlanggleitet. Die dadurch entstehende Umfangsvermehrung ist schmerzhaft und als Reaktion kommt es zu einer Entzündung.
Die Entzündung wird zunächst mit kühlenden Medikamenten und Angußverbänden behandelt; das Pferd bekommt Boxenruhe. Nach zwei bis drei Tagen sollte die Therapie von Kühlung auf Wärme und hyperämisierende, d.h. durchblutungsfördernde Medikamente umgestellt werden, um die Resorption der Entzündungsprodukte zu beschleunigen, eventuell wird die Entzündung lokal durch Applikation geeigneter Medikamente (z.B. Hyaluronsäure) behandelt.
Wichtig ist die kontrollierte Bewegung des Patienten, um während der Heilung Verklebungen des Gewebes zu vermeiden, die später das Gleiten der Sehne in der Sehnenscheide beinträchtigen würden.
Wichtig ist stets, eine Tendovaginitis, auch wenn sie harmlos erscheint, lange genug ausheilen zu lassen, damit sie nicht durch Rezidive ins chronische Stadium übergeht.

Friederike Laube

Sehnenentzündung Aufgaben der Sehne